Unser zweites Mural im Rahmen von Stadt. Wand. Kunst. entstand im August 2018 in den H- Quadraten Mannheims, in direkter Nachbarschaft zum Zentralinstitut für seelische Gesundheit. Auch darum sollte es dieses Mal ein Hoffnung bringendes Motiv werden. Ein Klecks Melancholie durfte nicht fehlen, so kam es zu „Abschied und Neubeginn“, eine junge Frau, mit Rucksack und Koffer, im Rucksack einen Baum, seine Blüten flattern davon und bleiben hinter ihr am Boden zurück, auf ihrem Kopf ein Kater, der sie auf ihrem Weg begleitet. In den Tagen an dieser Wand wurden wir von einem jungen Nachbarn begleitet, er fragte uns irgendwann nach dem Namen der jungen Frau. “ Diese Frau bekommt von uns keinen Namen, sie ist den Menschen gewidmet, die in ihrem Leben schon Abschied nehmen mussten. Und wir alle müssen im Leben Abschied nehmen und neu anfangen, immer wieder. Aber ihr Kater hat keinen Namen, du kannst ihrem Kater einen Namen geben, wie soll er heissen?“ Der Junge antwortete : „Umut Junior! Umut, wie ich. Umut bedeutet Hoffnung“.

Foto: Daniel Wetzel/Stadt.Wand.Kunst